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Sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte

Die Aidsepidemie ist eng verknüpft mit der Frage der sexuellen und reproduktiven Gesundheit und Rechte. Die meisten HIV-Infektionen werden beim Sex oder im Zusammenhang mit Schwangerschaft, Geburt und Stillen übertragen. Dieselben Ursachen treiben die Aidsepidemie als auch sexuelle und reproduktive Gesundheitsprobleme an, insbesondere Armut, Ungleichheiten insbesondere zwischen Frau und Mann, gesellschaftliche Normen und Tabus, Diskriminierung und soziale Ausgrenzung von vulnerablen Bevölkerungsgruppen. Die Prävention von HIV ist nicht wirksam ohne umfassende sexuelle Information und Aufklärung und ohne Achtung der sexuellen und reproduktiven Rechte. Sexuelle Gewalt ist eine krasse Missachtung der Menschenrechte und treibt die Aidsepidemie weiter voran.

Die Verknüpfung von HIV Programmen mit sexueller und reproduktiver Gesundheit und Rechten ist ein Schlüssel zu umfassender Gesundheit für alle. Internationale Organisationen wie UNAIDS, UNFPA, IPPF, WHO und vertreten die Notwendigkeit einer besseren Integration von HIV-Prävention, Behandlung und Pflege in Dienstleistungen zur Förderung der sexuellen und reproduktiven Gesundheit und Rechte (SRGR) – und umgekehrt. Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) steht für integrierte Leistungen im Bereich der reproduktiven Gesundheit ein, die auch die HIV/AIDS-Problematik und andere sexuell übertragbare Krankheiten berücksichtigen.

aidsfocus.ch setzt sich ein für die bessere Umsetzung der Verknüpfung von HIV/Aids mit sexueller und reproduktiver Gesundheit und Rechten und insbesondere gegen sexuelle Gewalt gegen Frauen und Mädchen.

Projekte der Schweizerischen Community of Practice
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#HandsUp for #HIVPrevention for Adolescent Girls and Young Women

WORLD AIDS DAY 2016 - In the lead-up to World AIDS Day 2016 UNAIDS launched the #HandsUp for #HIVprevention campaign which explored different aspects ... weitermore

Bild - Jugend und Aids

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FEPA, Zimbabwe | Junge Menschen sind besonders stark von der AIDS-Pandemie betroffen. Sie stellen die grösste Bevölkerungsgruppe Zimbabwes dar, die zudem eine hohe ... weitermore

Ein hoffnungsvoller Neuanfang für ledige Mütter

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IAMANEH Schweiz, Burkina Faso | In der Provinz Yatenga mit dem Hauptort Ouahigouya ist das Phänomen der jungen ledigen Mütter weit verbreitet. Werden Frauen unehelich schwanger, ... weitermore

Mali: Kampf gegen die Ausbeutung von Hausmädchen

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IAMANEH Schweiz, Mali | Hausmädchen leisten viel Arbeit gegen wenig Lohn oder sogar umsonst. Für 15 Franken im Monat arbeiten sie tagelang im Haushalt, holen Wasser, ... weitermore

Zukunftsperspektiven für Mädchen und junge Frauen

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terre des hommes schweiz, Tansania | Mädchen und junge Frauen in Tansania wissen oft nicht, wie sie sich vor einer ungewollten Schwangerschaft oder sexuell übertragbaren Krankheiten ... weitermore

Die Rechte von Mädchen und jungen Frauen stärken

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terre des hommes schweiz, Mosambik | In der Provinz Zambézia im Norden von Moçambique sind 12,6% der Bevölkerung mit HIV infiziert. Besonders stark betroffen von den verheerenden Folgen ... weitermore