SexarbeiterInnen

Sexarbeiterinnen sind einem besonderen HIV/Aids-Risiko ausgesetzt. In den letzten Jahren wurde versucht durch gezielte Präventionsprogramme diese Gruppe mit Risikoverhalten zu erreichen, doch mit mässigem Erfolg, denn die Programme setzen voraus, dass Prostitution vorwiegend in Bordellen stattfindet und Sexarbeiterinnen leicht zu identifizieren sind. In Afrika oder anderen Entwicklungsländern findet Sexarbeit jedoch kaum in Bordellen statt und die Frauen sind schwer zu erreichen.

Das in vielen Ländern bestehende Verbot von Prostitution wirkt dem Schutz der Menschenrechte von Sexarbeiterinnen entgegen, einschliesslich des Rechts auf HIV-Prävention und Behandlung. In der direkten HIV-Prävention werden zudem die Menschenrechte häufig nicht beachtet und Polizei und Behörden wenden Gewalt an. Sexarbeiterinnen, die im Besitz von Kondomen sind, werden verhaftet. Unterdrückung und Gewalt treiben die Frauen noch stärker in die Illegalität, Isolation und Angst.

Projekte der Schweizerischen Community of Practice
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Feature Story: Portraits et histoires de Zalewa

Les nouveaux médicaments (prophylaxie avant exposition, ou PreP) permettant d'empêcher la contraction du VIH au sein de la population séronégative. ... weitermore

Prävention im Sexgewerbe

Aidsprävention im Sexgewerbe (APIS)

Aids-Hilfe Schweiz, Schweiz | Das „APiS-Angebot“ besteht seit mehr als 10 Jahren. Apis will den Informationsmangel und seine potentiell gravierenden Folgen für Sexarbeiterinnen, ... weitermore