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Religion / religöse Gruppen

In vielen Gesellschaften des Südens ist der Alltag religiös geprägt und Religion hat einen grossen Einfluss auf gesellschaftliche Normen. Glaubensgemeinschaften und Kirche haben daher eine grosse Verantwortung in der Antwort auf HIV/Aids: Sie erreichen viele Menschen und sie verfügen über grosse Ressourcen. Vor allem Kirchen leisten in der Pflege und Behandlung von Menschen mit HIV und Aids einen wichtigen Beitrag.

Dennoch hat gerade die Kirche einer umfassenden Antwort auf HIV/Aids bislang im Wege gestanden. Die ablehnende Haltung der Katholischen Kirche gegenüber dem Kondomgebrauch trägt dazu bei, dass sich Millionen Menschen infiziert haben und weiterhin infizieren. Die HIV Prävention der Kirchen setzt einseitig auf sexuelle Abstinenz, auf strenge Enthaltsamkeit vor der Ehe und auf absolute Treue (sog. AB-Strategie). Mit der realen Lebenssituation vieler Menschen hat dies wenig gemeinsam. Schuld und Verantwortung für die Prävention wird individuell dem einzelnen Menschen aufgetragen und die strukturellen und sozialen Ursachen von HIV und Aids werden zuwenig berücksichtigt. In einigen Kirchen ist man sich dieser Verantwortung bewusst geworden und es ist ein Prozess in Gang gekommen, der einen offeneren Umgang mit HIV und Aids praktiziert.

Projekte der Schweizerischen Community of Practice
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