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Kultur, Umwelt und Gesellschaft

Bei der Analyse der Einflussfaktoren auf die HIV/Aids-Pandemie ist ein zentrales Thema oft vernachlässigt worden: kulturelle Praktiken und lokale Konzepte. Besonders die Integration der kulturellen Wahrnehmung von Gesundheit und Krankheit, von Sexualität und Moral in die internationalen HIV/Aids Programme ist entscheidend für deren Erfolg. Entgegen der Annahme Kultur sei primär ein Problem in der Eindämmung der HIV/Aids Epidemie, hat sich erwiesen, dass die Einbindung von idigenen HeilerInnen und kultursensitiver Ansätze in die Programme grössere Wirkung auf Bewusstsein, Haltungen und die Reduktion von Stigma zeigten.

Einen ebenso entscheidenden Einfluss auf die HIV Prävalenz einer Gesellschaft haben strukturelle Faktoren wie der sozioökonomische Status, das Verhältnis zwischen Armut und Reichtum, die Rolle der Geschlechter oder der Zugang zu Information und Gesundheitsversorgung. Die Zusammenhänge sind komplex. Mehr als jede andere Krankheit verschärft HIV/Aids das Armutsrisiko, gefährdet die Produktivität der Wirtschaft und führt zum Zusammenbruch der sozialen Sicherungssysteme. In der internationalen Entwicklungszusammenarbeit hat Armutsbekämpfung und Verbesserung der strukturellen Lebensbedingungen oberste Priorität in der globalen Antwort auf HIV/Aids.

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