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Mutter-Kind Übertragung

Das HI-Virus kann während der Schwangerschaft, bei der Geburt oder beim Stillen von einer HIV-positiven Mutter auf ihr Baby übertragen werden. Ohne antiretrovirale Therapie (ART) der Mutter beträgt die Ansteckungshäufigkeit 30-45%. Durch ART kann das Risiko einer Übertragung unter 2% gesenkt werden. Ohne Behandlung stirbt etwa ein Drittel der Kinder mit HIV noch vor seinem ersten Geburtstag.

HIV-Tests, ARV-Medikamente für Mutter und Kind und Weiterführung der medikamentösen Behandlung während des Stillens sind erfolgreiche Massnahmen, um die vertikal HIV- Übertragung vorzubeugen. In den letzten Jahren wurden weltweit grosse Erfolge erzielt: Im Jahr 2013 erhielten sechs von zehn HIV-positiven schwangeren Frauen eine entsprechende Therapie. Die Erfolge sind jedoch sehr ungleich verteilt und in manchen Ländern konnte kaum eine Verbesserung erzielt werden (vgl. 2013 Progress Report on the Global Plan, The Gap Report).

Projekte der Schweizerischen Community of Practice
Ganzheitliches HIV/Aids Programm in Swasiland

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Schweizerisches Rotes Kreuz, Swasiland | In Swasiland im südlichen Afrika ist über ein Drittel der Erwachsenen mit dem HI-Virus angesteckt. Das SRK hat seine Aidstherapie nun ausgeweitet. ... weitermore

Prävention und Behandlung von HIV/Aids für die ländliche Bevölkerung im Chiure Distrikt

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SolidarMed, Mosambik | Chiure im Norden von Moqambique (Provinz Cabo Delgado) zählt zu den ärmsten Distrikten des Landes und ist mit 250 000 Einwohner/innen gleichzeitig ... weitermore

Basisgesundheit mit Focus Mütter und Kleinkinder sowie HIV/Aids

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SolidarMed, Lesotho | Die häufigsten Erkrankungen in Lesotho sind HIV/Aids und Tuberkulose. Lesotho hat die dritthöchste Rate an HIV-positiven Menschen weltweit. Fast ein ... weitermore